Der besondere Hinweis:

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Ludwig Schumann: Es ist angerichtet

Der Politclown als Zwingherr der Welt. Donald Trump lässt derzeit überall die Muskeln spielen und agiert nach dem Motto: „Warum sollte ich mich mit euch einigen? Es bleibt euch eh nichts anderes übrig als zu parieren.“ Nicht nur der Iran wird gemobbt, auch den europäischen „Verbündeten“ (= Untergebenen) wird beschieden, sie hätten sich von den unliebsamen Ayatollahs fern zu halten – zum Schaden des Friedens und ihrer eigenen Wirtschaft. Das schrumpft die Vernunft mangels ausreichender Nahrungsaufnahme wie einst Heinrich Hoffmanns „Suppenkaspar“ aus dem Kinderbuch-Klassiker „Der Struwwelpeter“. (Ludwig Schumann) (mehr …)

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Unser schauriges Abendland

Prof. Jürgen Wertheimer

Friedenspolitik, die gelingen soll, bedarf vor allem einer realistischen Selbsteinschätzung. Der Tübinger Literaturprofessor Jürgen Wertheimer ist kein Mann der Elfenbeintürmelei und der um sich selbst kreisenden interpretatorischen Zergliederungsbemühungen. Mit ihm und seinen flammenden, teilweise zornigen, dabei immer von tiefer Humanität getragenen Reden wird Literatur zu einem emotional aufwühlenden und auch politisch stets relevanten Ereignis. Manchmal greift er auch direkt ins politische Geschehen ein, wie bei einer Veranstaltung zum 30. Bestehen der Gesellschaft Kultur des Friedens, u.a. mit Konstantin Wecker und Mikis Theodorakis. In seiner Rede in der Tübinger Stiftskirche am 8. Mai 2018 wendet sich Wertheimer gegen weich zeichnende Friedens-Flausen der Art „Der Friede beginnt in dir“ und konfrontiert seine Zuhörerschaft mit der bitteren Realität – nicht ohne Vorschläge zu machen, was wir alle jetzt und hier besser machen können. (Jürgen Wertheimer) (mehr …)

Griechenland
braucht unsere
Hilfe!

Auf dem Weg der «Privatisierungen» immer tiefer hinein in den Untergang

102. Bericht zu unserer Spendenaktion „Helfen wir den Menschen in Griechenland!“ Mittlerweile muss unsere GriechInnenhilfe aufpassen, dass die Menschen dort nicht schon beim Wort „Hilfe“ entnervt zusammenzucken und die Flucht ergreifen. Wurde dieses schöne Wort doch von den EU-„Institutionen“ derart zu Tode geritten, dass man dabei an Orwellsche Wortbildungen wie „Ministerium der Liebe“ (für eine Menschen schindende Geheimpolizei) denken muss. Die „Hilfs-“ und „Rettungspakete“ edelsinniger europäischer Politiker haben nämlich bisher vor allem eines bewirkt: weitere Verelendung und Entrechtung in Griechenland, abgesichert durch massive Repression, die der verständlichen Gegenwehr den Zahn ziehen soll. Auch die jüngsten Maßnahmen beeinhalten wieder – man darf raten! – verstärkte Privatisierungen. Was aber, könnte man weiterdenken, werden private Profiteure diesem Land noch nehmen, wenn sie sich schon alles genommen haben – wenn von der Akropolis bis hin zum letzten maroden Bürgersteig das ganze Land enteignet ist? Wenn wir indes „Hilfe“ sagen, meinen wir auch tatsächlich Hilfe. Und die kommt an, direkt bei den Menschen vor Ort. Bitte spenden Sie weiter! (Holdger Platta) (mehr …)

Nur wer sich öffnet, kann sich spüren.
(Konstantin Wecker)

Hinter den
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