Der besondere Hinweis:

Wie weit soll diese AfD-Arschkriecherei noch gehen, Herr Lindner?

Neues FDP-Feeling, alte soziale Gefühllosigkeit: Lindner

Die FDP wird ja momentan, verstärkt kurz vor der Wahl, von den Medien in unerträglicher Weisen nach vorne gevotet. Ganz im Gegensatz zu anderen nicht im Parlament vertretenen Parteien lächelt Lindner smart und stoppelbärtig auf allen Kanälen, so als wollte die Presse auch den letzten, der’s noch nicht kapiert hat, darauf stoßen, dass sie denselben Kapitalinteressen dient, von der auch die „Freidemokraten“ beseelt sind. Relativ neu ist, dass Linder in der Tradition des seligen Jürgen Möllemann nun auch rechts wildert und durch „Härte“ gegen Flüchtlinge sein bräunlichgelbes Profil zu schärfen sucht. Konstantin Wecker setzt eine Botschaft der Menschlichkeit dagegen: unteilbare Menschenrechte für alle. (mehr …)

Die andere Revolution

Franz von Assisi gibt seine Kleider weg, Gemäld: Giotto

Warum der Papst mutiger als die meisten „Linken“ ist. Linke wie Neoliberale glauben, dass sich das Wohl und Wehe einer Gesellschaft einzig in der ökonomischen Sphäre entscheidet. Sie stärken damit jenen Ungeist des Effizienzdenkens und der kurzsichtigen „Realpolitik“, der die politische Misere erst verursacht hat. Wer politische Veränderung wünscht, sollte deshalb unbedingt vermeiden Politiker zu werden. Das Politiker-Syndrom bringt einen speziellen Menschentyp hervor. Er passt sich pragmatisch an eine „Realität“ an, die er selbst in jedem Moment mit erschafft — eine Welt ohne Tiefendimension, die den Gesetzen des Marktes gehorcht. Spirituelle Menschen können deshalb häufig „radikaler“ sprechen und handeln, weil ihre Wurzeln noch nicht gekappt sind. Besserung kommt niemals aus dem System selbst, bei dem auch Linke nur Mitspieler sind. Sie muss vielmehr von außerhalb der Bühne kommen. Besser ausgedrückt: von ganz innen. (Roland Rottenfußer) (mehr …)

Am Literaturkamin (15)

Herner Abendständchen
Holdger Platta, in memoriam F.-J. D.

(Anmerkung der Redaktion: Alle LeserInnen dürfen mitraten, welche AutorInnen, die Holdger Platta zu seinem Gedicht inspiriert haben, sich hinter diesen Initialen verbergen. Die Auflösung wird am kommenden Montag verraten)

Die Sonne eiert noch ein bißchen rum
am Horizont, dann rutsch sie krumm
hinterm Gasometer nieder.
Bei Brockamps blüht noch blauer Flieder. (mehr …)

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Der politisch-mediale Komplex und seine Filterblase

Es ist schon wirklich erstaunlich. Wenn man sich beim Kurznachrichtendienst Twitter einen kurzen Überblick zum Anschlag auf den russischen Doppelagenten Sergej Skripal verschaffen will, stößt man auf zwei scharf voneinander getrennte Welten – die reale Welt mit normalen Nutzern, die die offizielle Lesart der britischen Regierung hinterfragen und den Fall sehr kritisch diskutieren, und eine Parallelwelt, in der eine in sich geschlossene Echokammer eben jene Lesart offensiv transportiert. Fährt man mit der Maus über die Namen der Nutzer in dieser Parallelwelt, stößt man fast ausschließlich auf Personen, die als Politiker, Journalisten oder Medienmacher tätig sind. Es hat sich ein politisch-medialer Komplex herausgebildet, der sich gegenseitig „befruchtet“, eine Art elitärer Stammtisch, an dem die Meinungen und Positionen von Politik und Medien mitgeformt werden. Wen wundert es da, dass die Öffentlichkeit immer stärker gegen diese intellektuelle Inzucht opponiert? (Quelle: Nachdenkseiten)
https://www.nachdenkseiten.de/?p=42945

Griechenland
braucht unsere
Hilfe!

In Griechenland gehen kleine Konjunkturaufschwünge an den Menschen vorbei

93. Bericht zu unserer Spendenaktion „Helfen wir den Menschen in Griechenland!“ Tourismusboom in Griechenland – das wäre eigentlich ein gute Nachricht. Sie ist es wahrscheinlich auch für direkt an Tourismusunternehmen (Bewirtung, Unterbringung usw.) Beteiligte. Obwohl die freundlichen Kellnerinnen, die deutschen Reisenden dort den „Greek Coffee“ servieren, vermutlich keine Großverdienerinnen sind, sind sie zumindest nicht von der hohen Arbeitslosenquote betroffen. Dennoch: dem Gros der GriechInnen nützt dieser Boom überhaupt nicht, die Steuereinkünfte fließen weiter „aufwärts“ in Richtung der Gelddepots der reichen Gläubiger Griechenlands. Wenigstens eines kann Holdger Platta heute vermelden: einen Spendenboom dank unserer Leserinnen und Leser. (Holdger Platta) (mehr …)

Nur wer sich öffnet, kann sich spüren.
(Konstantin Wecker)

Hinter den
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