Vision, das hat zunächst etwas mit dem Sehsinn zu tun, mit den Augen und den damit verbundenen Hirnarealen, in denen visuelle Reize verarbeitet werden. Dazu drängt sich ein Bild auf: Wir stehen auf einer Anhöhe und blicken in die Weite. Von oben betrachtet ergibt sich eine neue Orientierung. Wir verlieren uns nicht im Geflecht des täglichen Geschiebes und Getriebes dort unten, sondern überschauen die Welt, erkennen Zusammenhänge und Ziele: Dort liegt es, dort will ich hin. Wenn wir später wieder unten sind, wenn wir uns im Alltag mit Tunnelblick durchwuseln, wird es gut tun, sich an die Fernsicht von einst zu erinnern. (Quelle: Spuren, Schweiz)
http://www.spuren.ch/comments/1192_0_2_0_C/
Archiv für die Kategorie „Spiritualität“
Visionen – in Bewegung kommen
Mittwoch, 25. Januar 2012«Der Schrei der Armen»
Freitag, 20. Januar 2012Im Christentum haben Kapitalismuskritik und sozialistisch anmutende Konzepte eine lange Tradition, die bis auf die Evangelien selbst zurückgeht. Die Kirchen haben sich in der Geschichte oft auf die Seite der Reichen und Mächtigen geschlagen. Dennoch ist der Funke der Solidarität mit den sozial Schwachen nie ganz erloschen und flammte in der lateinamerikanischen „Befreiungstheologie“ des 20. Jahrhunderts wieder auf. (Roland Rottenfußer) (weiterlesen…)
Engagierte Spiritualität
Dienstag, 3. Januar 2012(weiterlesen…)
«Ich liebe einen Muslim»
Dienstag, 27. Dezember 2011Was passiert, wenn eine evangelische Vikarin einen Mann heiratet, der kein Christ ist? In Württemberg wird sie entlassen. Carmen Häcker ist das passiert. In Berlin kann sie ihre Ausbildung jetzt überraschend fortsetzen. (Quelle: Publik Forum)
http://www.publik-forum.de/religion-kirchen/artikel/ich-liebe-einen-muslim-online
Babaji und der Mythos Unsterblichkeit
Dienstag, 27. Dezember 2011
„Babaji wurde von Gott auserwählt, um für die Dauer dieses speziellen Weltenzyklus in seinem Körper zu verbleiben. Zeitalter werden kommen und gehen – doch der unsterbliche Meister (…) wird gegenwärtig sein auf dieser irdischen Bühne“. Babaji, der „Yogi-Christus“ vom Himalaya, wurde durch Paramahansa Yogananda und seine „Autobiografie eines Yogi“ weltbekannt. Doch ist er nur eine literarische Kunstfigur, oder solle wir den zahllosen Zeugen glauben, die ihm begegnet sein wollen? Die Spurensuche führt zu exotischen Plätzen und skurrilen Menschen – aber auch ins eigene Herz. (Roland Rottenfußer) (weiterlesen…)
Dankbare Rebellen
Mittwoch, 7. Dezember 2011
Warum Dankbarkeit gut ist, sie uns aber nicht am Aufstand hindern sollte. Ja sagen und alles gut finden, weil man unfähig ist zur Kritik, das ist es noch nicht. Echte Dankbarkeit basiert auf einem tiefen Ja zum Leben, wie es ist. Aus dieser Tiefe heraus kann sie, wo nötig, den veränderbaren Umständen auch ein klares Nein entgegen schleudern. (Erstveröffentlichung dieses Artikels in connection – das Magazin fürs Wesentliche www.connection.de) (weiterlesen…)
Verzweifelt gesucht: die Realität
Freitag, 25. November 2011
Unsere Wirklichkeit ist nichts Gegebenes, sie ist im besten Fall ein Rätsel. Und, glaubt man grossen Philosophen, ein fast unlösbares. Wenn wir nach ihr suchen, finden wir, wie in einem Spiegel, immer wieder uns selbst. Ein Streifzug durch die Welten der Spiritualität, Wissenschaft, Filme und Computerspiele zeigt: Wir interpretieren, verzerren, ja erschaffen andauernd, was wir wahrzunehmen glauben. (Roland Rottenfußer) (weiterlesen…)
Das Schuld-System
Freitag, 4. November 2011
Der Kapitalismus ist eine auf Schuld-anerkennung basierte Ökonomie. Die Schulden und das Geld sind die zentrale Nabe, der Schlüssel, um die sich die Ökonomie und daraus folgend, die ganze Kultur, dreht. Da die Schuld »ex nihilo« aus dem Nichts, das heißt durch Schuldanerkennung der Allgemeinheit, entsteht, handelt es sich nicht, wie viele glauben, um einen rationalen Akt, sondern um einen rituellen. Die moderne Geldschöpfung hat damit einen okkult-religiösen Charakter. (Quelle: connection)
Die Deepak-Erleuchtung
Donnerstag, 13. Oktober 2011http://www.spuren.ch/comments/1118_0_2_0_C/
Ratzinger und sein Kreuzzug
Dienstag, 11. Oktober 2011
»Menschen dabei behilflich zu sein, nicht von Ängsten zerstört zu werden, ist das größte Geschenk überhaupt. Verständnis und Liebe sind Werte, die alle Dogmen transzendieren.« Das hat Thich Nhat Hanh gesagt, einer der versöhnlichsten und friedfertigsten buddhistischen Lehrer und interreligiösen Vermittler weltweit. In seinem soeben erschienen Buch »Ratzinger und sein Kreuzzug« schreibt Matthew Fox, er erinnere sich an ein Zusammentreffen mit Thich Nhat Hanh, der nach eigener Aussage von Papst Benedikt XVI. als »Antichrist« bezeichnet wurde, womit im christlichen Sprachgebrauch ein böser, jesus-feindlicher Mensch gemeint ist, der Irrlehren verbreitet. (Quelle: connection)


