Archiv für die Kategorie „Allgemein“

Der Krieg der Banken gegen das Volk

Freitag, 10. Februar 2012

Was wir heute sehen, ist eine Art Krieg. Es handelt sich im Grunde um einen Finanzkrieg, aber die Ziele sind die gleichen wie bei militärischen Eroberungen – zuerst Land und Bodenschätze, dann die öffentliche Infrastruktur, deren Nutzung kostenpflichtig gemacht wird, und schließlich andere staatliche Unternehmen oder Vermögenswerte. Es gibt einen Weg, wie der Euro gerettet werden kann: Man muss nur der Europäischen Zentralbank erlauben, das zu tun, wofür Notenbanken gegründet worden sind: Geld drucken. (Quelle: FAZ)
http://www.faz.net/aktuell/feuilleton/die-herrschaft-der-finanzoligarchie-der-krieg-der-banken-gegen-das-volk-11549829.html

Piratenpartei im Abgeordnetenhaus

Montag, 23. Januar 2012

Der Berliner Abgeordnete Christopher Lauer (Piratenpartei) mit einer wahrhaft “unerhörten” Rede. Bissig und erstaunlich souverän mischt der Internet-Fan die “physikalische Welt”, und insbesondere die Parlamentsroutine auf. Das brachte die Alt-Abgeordnete fast zum Randalieren.
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Dresden: Härte gegen Antifaschisten

Freitag, 20. Januar 2012

Dresdens neuer Polizeipräsident entpuppt sich als echter Hardliner. Einsatz von Wasserwerfern und Räumpanzern gegen Teilnehmer antifaschistischer Blockaden angekündigt. (Quelle: Junge Welt)
http://www.jungewelt.de/2012/01-20/046.php

Dalla, Battiato u.a.: Come è profondo il mare

Mittwoch, 11. Januar 2012

“Doch wie tief ist das Meer”, sang Konstantin Wecker auf dem Album “Uferlos” (1993). Vorbild war wahrscheinlich die Phrase “Come è profondo il mare” des damals schon etablierten Cantautore Lucio Dalla. Wenig später sangen beide im bayerisch-italienischen Duett: “Stirb ma ned weg”. Hier singt Dalla seinen Klassiker für eine Benefiz-CD mit Unterstützung von zahlreichen Kolleginnen und Kollegen. Die vollständige Liste der Sänger/innen findet Ihr am Ende des Videos. Franco Battiato dürfte der bekannteste sein. Das Video ist sehr originell gestaltet. Deutscher Liedtext hier:
http://www.songtexte.com/uebersetzung/lucio-dalla/come-profondo-il-mare-deutsch-1bd6819c.html
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Weihnachten ein ausgedünntes Programm auf HdS

Freitag, 23. Dezember 2011

Liebe Leserinnen und Leser von “Hinter den Schlagzeilen”,

zu Weihnachten begibt sich die Redaktion (das ist eigentlich fast nur Roland Rottenfußer) in ein Winterretreat. In den “Rauhnächten” soll man ja nicht arbeiten, wie ich in einem früheren Artikel geschrieben habe. Ich halte mich streng daran. Falls also dramatische Ereignisse um Christian Wulff, Philipp Rösler oder andere Helden unserer Zeit nicht sofort kommentiert werden, bitte ich um Geduld bis Anfang Januar.

Schaut trotzdem mal rein, denn ich habe schon vorab ein exquisites Musikprogramm mit einigen Klassikern programmiert. Auch was im ominösen Jahr 2012 zu erwarten ist (Finanzkrise, Sonnenstürme, Rückkehr der Außerirdischen) wird zu Silvester endlich enthüllt. Ich danke Euch fürs treue Lesen und Hören, für intelligente und engagierte Kommentare im scheidenden Jahr. Nach Neujahr packen wir’s wieder an und werden gewohnt bissig die postkapitalistische Ära aus der Taufe heben. Konstantin Wecker wird mit vielen schönen und aufwühlenden Konzerten wieder kräftig dabei mithelfen.

Mit herzlichem Gruß an alle
Roland Rottenfußer

Freunde feierten das Werk Franz Josef Degenhardts

Donnerstag, 22. Dezember 2011

Degenhardt

Politische Liedermacher sterben niemals aus. Konstantin Wecker und Prinz Chaos II. warben schon 2009 bei Hannes Wader und anderen für die Idee, ihrem Freund und Nestor Karatsch zum 80. Geburtstag mit einem großen musikalischen „Familienfest“ zu gratulieren. (Quelle: DKP)
http://www.kommunisten.de/index.php?option=com_content&view=article&id=3162%3Afreunde-feierten-das-werk-franz-josef-degenhardts&catid=106%3Aliteratur-und-kunst&Itemid=256

Guttenberg: der peinliche Polit-Zombie

Mittwoch, 30. November 2011

„Manchmal kommen sie wieder.“ So laute der Titel eines Zombiefilms nach einer Kurzgeschichte von Stephen King. Als Zombie wird laut Wikipedia die fiktive Figur eines zum Leben erweckten Toten oder eines seiner Seele beraubten, willenlosen Wesens bezeichnet. Eindeutig um einen Untoten handelt es sich nach diesen Kriterien bei Karl-Theodor zu Guttenberg. War der als Doktorbetrüger gescholtene Baron nicht politisch für tot erklärt worden? War sein Gebaren aufmerksamen Beobachtern nicht schon immer als unecht erschienen? Nun erklärte er im Interview auch noch, im Fall seiner Doktorarbeit gar nicht willentlich getäuscht zu haben: „Wenn ich die Absicht gehabt hätte, zu täuschen, dann hätte ich mich niemals so plump und dumm angestellt, wie es an einigen Stellen dieser Arbeit der Fall ist.“
http://www.hintergrund.de/201111241809/feuilleton/zeitfragen/manchmal-kommen-sie-wieder-wie-guttenberg-sich-selbst-als-doofen-zombie-enttarnte.html

Der Sog der Masse

Donnerstag, 17. November 2011

Er beherrscht Medien, treibt Minister aus dem Amt und wechselt alle paar Jahre die Richtung: Der Mainstream hat gewaltige Kraft – er ist der Geist der Mehrheit. Aber hat er deshalb recht? (Quelle: Zeit)
http://www.zeit.de/2011/46/DOS-Mainstream

Steht endlich auf und empört euch!

Montag, 10. Oktober 2011

Bürger gegen Finanzindustrie
Steht endlich auf und empört euch!
Ein Kommentar von Alexander Hagelüken (Süddeutsche Zeitung, 10.10.2011)
http://www.sueddeutsche.de/geld/buerger-gegen-finanzindustrie-steht-endlich-auf-und-empoert-euch-1.1158036

Ein stolzes Schiff für die Piraten!

Freitag, 7. Oktober 2011

Prinz Chaos II. meldet:
Die fette Beute der Piratenpartei bei der Berlin-Wahl wirbelt die politische Landschaft durcheinander. Gut so! Denn so wie es war und ist, kann und darf es nicht bleiben!
“Ein stolzes Schiff” ist ursprünglich ein Auswandererlied deutscher Amerika-Fahrer Mitte des 19. Jahrhunderts. Mit Konstantin Wecker am Klavier nahm Prinz Chaos II. // Florian Kirner diese Version 2004 auf – als er die Nase von Deutschland gestrichen voll hatte und wenige Monate später zu seiner großen Fahrt nach Japan aufbrach.
Diese Video-Fassung ist der Piratenpartei gewidmet.
Politische Piraterie könnte eine Antwort auf den Frust all derer sein, die am liebsten auswandern würden – und nicht mehr wissen, wohin. Die ein Leben lang mit ihren Fähigkeiten und Sehnsüchten an “die Kruste” geraten, an die alles verhärtende Kruste aus überkommenen Seilschaften und etablierten Dummheiten. Die Krustenmenschen werden lieber den Planeten auf Grund setzen, als das Ruder endlich herumzuwerfen.
Zeit, das Weltenschiff zu kapern!